Sie wollen Krieg.
Sie dürsten nach Sieg.

Doch sie selbst ziehn nicht mit.
Verkriechen sich, allein,
in ihrem warmen, muffigen Heim.

Andere tragen ihre Kriege aus.
Andere ballen die Faust,
die schon bald überzogen ist, mit Blut.
Was ist daran bitte noch gut?

Sie reiben sich die fetten Bäuche.
Sie wollen immer mehr Ruhm und Macht,
Krieg und Sieg,
Reichtum,
haben nicht groß nachgedacht.
Wissen nicht, was sie da tun.

Die Anderen,
Sie bluten zu Tausenden.
Schweine, arm.
Der eine stirbt,
der Andre wird lahm.
Menschen, die sich nie zuvor gesehn,
bekämpfen einander.
Einer erschießt unwissentlich seinen Bruder.
Wie lange soll das noch so gehn?
Dieser Krieg, er läuft komplett aus dem Ruder!

Da sitzen sie,
stinken nach Geld,
während ein Fremder nach dem Anderen fällt.
Und alles was bleibt,
ist ein überfülltes Leichenfeld.

Das einzige,
was dieser Krieg bringt,
sind zwei Menschen,
die Gewehre aufeinander richten,
obwohl sie sich noch nie zuvor begegnet sind.
Sie würden lieber zusammen feiern,
einander erzählen von ihren Leiden.
Doch haben das nichti zu entscheiden.
Das bleibt allein den fetten Beiden.

Und ich kann nichts tun,
als hier zu sitzen,
und davon zu dichten,
wie Unschuldige Waffen aufeinander richten.

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